In der Bundesrepublik Deutschland werden in jedem Jahr rund 100.000 Teiche neu angelegt. Dabei werden vor allem Tauchpumpen eingesetzt, die einen Wasserlauf, ein Wasserspiel oder Filter speisen. Dazu kommen andere Pumpen: Gartenpumpen, Motorpumpen, Druckpumpen, Brunnenpumpen, Hauswasserwerke und viele weitere.

Pumpen werden für ihren speziellen Einsatzzweck gebaut. Tiefbrunnenpumpen sind zum Beispiel besonders schlank gebaut, um in engen Brunnenrohren Wasser aus großen Tiefen zu fördern. Fäkalienpumpen kommen dort zum Einsatz, wo die Medien dicker werden oder Toiletten Duschen leergepumpt werden müssen. Schmutzwasserpumpen nehmen auch kleinere Steine und Schlamm nicht übel und werden beispielsweise in Überschwemmungsgebieten eingesetzt.

Im Gartenbereich kommen Pumpen vor allem zur Gartenbewässerung, zum Auspumpen von Schächten Kellern oder zum Befüllen von Pools zum Einsatz. Dabei lassen sich zwei Arten von Pumpen unterscheiden: Gartenpumpen stehen außerhalb des Beckens, saugen über ihren Ansaugschlauch Wasser an, das dann über die Pumpe und den Ablaufschlauch gefördert wird. Tauchpumpen stehen wie ihr Name schon sagt im Wasser und saugen das Wasser meist direkt von unten in die Pumpe.

Beide Pumpenarten unterscheiden sich stark in Leistung Druck: Tauchpumpen fördern viel Wasser, aber mit geringem Druck. Einen Gartensprenger damit zu betreiben oder große Höhenunterschiede zu überwinden ist mit diesen Pumpen deshalb nicht möglich. Gartenpumpen können beides leisten, aber dafür liegen ihre Fördermengen deutlich niedriger. Tauchpumpen arbeiten leise, Gartenpumpen machen im Betrieb ordentlichen Lärm. Wer eine Tauchpumpe mit hohem Druck und hoher Leistung benötigt, muss zur Tauchdruckpumpe greifen. Sie vereint beide Kriterien, ist aber auch deutlich teurer.

Die beiden wichtigsten Auswahlkriterien bei einer neuen Pumpe sind die bereits erwähnten Fördermenge Förderhöhe, welche in engem Zusammenhang stehen: Wird mehr gefördert sinkt die Höhe, muss höher gefördert werden sinkt die Menge, die pro Zeiteinheit gepumpt wird. Wer den Kauf einer Pumpe plant, sollte deshalb diese beiden Kriterien vorher ungefähr selber ermitteln. Es kommt dabei nicht auf einen halben Meter Förderhöhe oder 1o l Wasser in der Stunde an, sondern um wirkliche Näherungswerte.

Wichtig ist dann noch, sich darüber Klarheit zu verschaffen, ob Schmutzwasser oder klares Wasser gepumpt werden soll, wie groß die Körner sind, die im Schmutzwasser vorkommen werden, und vielleicht auch noch die Temperatur, mit dem das Wasser in die Pumpe kommt. Die Korngröße, mit der die meisten Schmutzwasserpumpen keine Verstopfung bekommen, liegt bei maximal 3o mm. Ausgelegt sind die normalen Pumpen für eine Wassertemperatur von 3o bis 35 Grad Celsius.