Oder: mit geballter Kraft zur sauberen Energiegewinnung, so ließe sich das Thema Holzspalter kurz und prägnant in ein paar Worten fassen.

Wer Kaminholz machen will, braucht eigentlich nur Handsäge Axt. Mit diesen Werkzeugen ließe sich sogar der Besuch im Fitness-Studio einsparen. Wer es einmal gemacht hat, wird zustimmen: Holz sägen hacken ist eine schweißtreibende Arbeit. In unserer technischen Welt braucht aber beides zuviel teure Zeit. Deshalb werden auch hier Maschinen eingesetzt. Zum Ablängen kommen Motorsägen, elektrische oder Benzin betriebene, zum Einsatz oder Holzkreissägen. Und zum Spalten eben Holzspalter.

Holzspalter arbeiten mit Hydraulikzylindern, die auf ab bewegt werden. Sie erzeugen die Spaltkraft, ein grobes Maß, mit dem sich unterscheiden lässt, welche Stammgrößen ein Holzspalter schafft. Der wichtigste Antrieb bei Holzspaltern sind mit Abstand Elektromotoren mit 23o V. Wer es noch stärker haben will greift auf Starkstrommotoren, also 4oo V, zurück. Mit Starkstrom betriebene Holzspalter reichen locker bis weit in die Leistungsklasse der Geräte mit Verbrennungsmotor hinein.

Außerdem sind Starkstromgeräte in den letzten Jahren gerade bei privaten Kunden immer beliebter geworden. Ihr großes Plus liegt in der höheren Leistung und dem stärkeren Antrieb. Für den Elektromotor spricht natürlich auch die geringere Wartungsanfälligkeit und die schnellere Einsatzfähigkeit für die wenigen Einsätze, die ein Holzspalter im privaten Bereich in der Regel zu absolvieren hat.

Problematisch wird es dort, wo ein Stromanschluss fehlt. Hier kann entweder ein Stromerzeuger für Abhilfe sorgen oder ein Gerät mit Verbrennungsmotor. Ein Holzspalter mit Benzinmotor sollte im privaten Bereich aber grundsätzlich nur dort zum Einsatz kommen, wo er regelmäßig zur Arbeit eingesetzt wird oder wo eine außergewöhnlich gute Einlagerung der Maschine für die Stillstandszeit gewährleistet ist.