Laubsauger und Laubbläser sind eine junge Produktgruppe im Privatgartenbereich. Sie sollen das lästige Laubkehren und aufsammeln im Herbst vereinfachen und damit für Arbeitserleichterung sorgen.

Laubbläser sind nur für einen Zweck gebaut, und zwar über ein angetriebenes Schaufelrad ordentlich Wind zu erzeugen. Der wirkt dann wie ein Besen und treibt alles vor sich her, was ihm vor die Düse kommt.

Handgetragene Geräte werden dabei mit Elektro- oder Zweitaktmotoren angetrieben. Die Zweitakter haben dabei zwei entscheidende Vorteile: Sie sind konkurrenzlos leicht und können in jeder Lage und an jedem Ort betrieben werden. Die Varianten mit Elektromotor sind zwar ebenfalls leicht zu tragen, aber durch ihr Kabel in der Reichweite eingeschränkt und brauchen eine Steckdose.

Die erzeugten Luftgeschwindigkeiten direkt an der Austrittsöffnung sind enorm. Sie erreichen locker 25o km/h und mehr. Deshalb Vorsicht vor aufgewirbelten und herum fliegenden Gegenständen. Besonders gefährlich ist dabei der Rückstoßeffekt an Mauern oder Hauswänden.

Laubsauger arbeiten wie ihr Namensvetter, der Staubsauger. Die Antriebsvarianten entsprechen denen der Laubbläser. Der Beutel zum Auffangen wird meist umgehängt. Mit eingebauten Häckselmessern können diese Geräte Laub bis zum Faktor 1o und mehr zerkleinern. Bei verschiedenen Geräten lassen sich die Funktionen Blasen oder Saugen über einen Schalter einstellen.