Die drei Gerätegruppen Rasentrimmer, Motorsensen und Freischneider sind die modernen Sensen unserer Zeit. Alle sind unentbehrliche Helfer wenn es gilt, in unzugänglichen Ecken, Spalten oder an Rändern stehengebliebenen Grasresten, Gestrüpp oder hohem Unkraut zu Leibe zu rücken.

Rasentrimmer sind die kleinsten Geräte, ausschließlich mit Fadenköpfen bestückt. Zum Antrieb werden Elektromotoren für den Anschluss an 23o V oder Verbrennungsmotoren mit 2o bis 3o ccm Hubraum aufgebaut. Die Elektromotoren erreichen heute Leistungen bis 1.ooo Watt und können damit einiges wegputzen.

Motorsensen gibt es mit stärkeren Fadenköpfen, aber auch schon mit metallischen Arbeitswerkzeugen. Bei ihnen werden stärkere Verbrennungsmotoren aufgebaut. Die Kraftübertragung vom Motor zum Werkzeug erfolgt durch eine gebogene oder eine starre Welle.

Freischneider sind für den professionellen Einsatz bestimmt. Bei ihnen kommen vor allem metallische Werkzeuge zum Einsatz; die Hubräume erreichen Größenordnungen von 6o bis 7o ccm. Sie haben immer eine gerade, vielfach gelagerte Welle zur Kraftübertragung und einen stabilen Fahrradlenker-Griff. Das Angebot an Werkzeugen ist das umfangreichste und speziellste.

Bei den Verbrennungsmotoren dominieren heute noch Zweitaktmotoren. In letzter Zeit hat es aber interessante Entwicklungen bei handgetragenen Viertaktern gegeben. Die kleinen Zweitaktmotoren laufen mit der Drehzahl eines Formel 1-Boliden. So werden aus wenigen Kubikzentimetern Hubraum Leistungen von mehreren Kilowatt herausgekitzelt. Zur Verbrennung wird bei den Zweitaktmotoren ein Benzin-Ölgemisch verwendet, dessen Mischungsverhältnis der Hersteller vorgibt. Um Motorschäden vorzubeugen, ist es unbedingt einzuhalten, denn beim Zweitakter wird das Öl zum Schmieren benötigt. Die Viertaktmotoren laufen mit Normalbenzin oder Gemisch, je nach Vorgabe des Herstellers.